Hausmeisterservice: Was er umfasst und was er kostet
„Hausmeisterservice“ ist ein dehnbarer Begriff. Manche bieten nur Treppenhausreinigung, andere übernehmen das komplette Facility Management. Wir erklären, welche Leistungen typisch sind, was sie kosten und für welche Immobilien sich ein externer Hausmeisterdienst rechnet.
Typischer Leistungskatalog
Ein klassischer Hausmeisterservice umfasst:
- Sicht- und Funktionskontrollen an Allgemeinflächen
- Kleinreparaturen (Beleuchtung, Türschließer, kleine Sanitärfixes)
- Müllmanagement und Behälterpflege
- Außenanlagen — Pflege von Wegen, Beeten, Rasen
- Streupflicht-Erfüllung im Winter
- Hausordnung-Durchsetzung (Aushänge, Ansprache)
- Schlüsselverwaltung und Ansprechpartner für Mieter
Was NICHT zur Hausmeisterleistung gehört
Klare Abgrenzung zu anderen Gewerken:
- Heizungswartung — gehört zum Heizungsbauer
- Elektroinstallation über Lampentausch hinaus — Elektriker
- Größere Sanitär-/Klempnerarbeiten — Fachbetrieb
- Reinigungsdienstleistungen (Treppenhaus, Sonderreinigung) — separat
Kostenstruktur
Üblich ist eine Mischung aus Pauschalvertrag und Stundenabrechnung für Sonderleistungen:
- Monatspauschale pro Wohneinheit: 8–25 € (je nach Leistungsumfang)
- Sonderleistungen / Reparaturen: 38–55 € / Stunde
- Material zum Selbstkostenpreis + 10–15 % Aufschlag
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Häufige Fragen
Lohnt sich ein externer Hausmeister für kleine Objekte?
Ja, oft schon ab 6 Wohneinheiten. Sie sparen die Suche nach Einzelgewerken und haben einen festen Ansprechpartner. Bei sehr kleinen Objekten (3–5 Einheiten) lohnen sich häufig nur Teilleistungen.
Was passiert in Urlaub oder Krankheit?
Bei uns gibt es immer einen Vertretungs-Hausmeister. Sie sind also durchgehend versorgt — auch über Feiertage und Urlaubszeiten.
